Wachsende Familie, Absicherung mitwachsen lassen
Mit jedem weiteren Kind und größerem Haushalt sollte die Absicherung mitwachsen. Meist geht es nicht um neue Policen, sondern um die richtigen Summen.
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Was in dieser Phase zählt
Wenn die Familie wächst, ändern sich selten die Versicherungsarten, wohl aber die Summen. Mehr Menschen, die vom Einkommen abhängen, bedeuten höheren Hinterbliebenenschutz. Ein zweites Kind heißt: jedes Kind einzeln bei der Kinderabsicherung mitdenken, Hausratwert anpassen, Familientarife prüfen. Es ist eine gute Gelegenheit, einmal alles durchzugehen, was über die Jahre gewachsen ist.
Eure Empfehlungen
Jetzt wichtig
- Risikolebensversicherung
Mit mehr Kindern hängen mehr Menschen vom Einkommen ab, die Versicherungssumme sollte entsprechend höher liegen. Bestehende Police prüfen und anpassen.
- Berufsunfähigkeitsversicherung
Eine größere Familie erhöht den Einkommensbedarf. Prüft, ob die vereinbarte BU-Rente noch zur aktuellen Lebenshaltung passt.
- Private Haftpflichtversicherung
Jedes weitere Kind ist im Familientarif mitversichert, stellt sicher, dass alle Kinder erfasst sind und deliktunfähige Kinder eingeschlossen sind.
Je nach Lage
- Kinderinvaliditäts- und Kinderunfallversicherung
Jedes Kind wird einzeln versichert, beim zweiten Kind also eine eigene Police prüfen, nicht die des ersten Kindes erweitern.
- Hausratversicherung
Größerer Haushalt = höherer Hausratwert. Versicherungssumme anpassen, um Unterversicherung zu vermeiden.
- Krankenversicherung & Familienversicherung
Auch das zweite Kind muss krankenversichert werden, bei zwei gesetzlich Versicherten meist beitragsfrei in der Familienversicherung.
- Wohngebäudeversicherung
Bei An- oder Umbau für die größere Familie die Versicherungssumme des Gebäudes anpassen.
Kann warten
- Rechtsschutzversicherung
Kein Schwerpunkt, nur anpassen, wenn sich eure Konfliktfelder ändern.
Was Familien in dieser Phase oft fragen
- Erhöht die Risikoleben-Summe mit jedem Kind, mehr Menschen hängen vom Einkommen ab, der Schutz sollte das abbilden.
- Versichert jedes Kind einzeln bei der Kinderinvalidität, sie lässt sich nicht für mehrere Kinder zusammenfassen.
- Passt die Hausrat-Versicherungssumme an den gewachsenen Haushalt an, damit ihr im Schadensfall nicht anteilig gekürzt werdet.
- Nutzt das zweite Kind als Anlass, einmal alle Familien-Policen durchzugehen, über die Jahre verschiebt sich der Bedarf.
Verwandte Lebensphasen
Eigenheim / Immobilienkauf mit Familie
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Elternzeit & beruflicher Wiedereinstieg
In der Elternzeit verändert sich das Einkommen vorübergehend. Wichtig ist, dass die Absicherung weiterläuft und ihr beim Wiedereinstieg nichts vergesst.
Geburt & erstes Babyjahr
Das Baby ist da. Ein paar Versicherungsdinge brauchen jetzt Aufmerksamkeit, wir haben sie für euch sortiert, damit ihr euch aufs Wesentliche konzentrieren könnt.
Häufige Fragen: Wachsende Familie
Meist nicht. Die Versicherungsarten bleiben, aber die Summen sollten mitwachsen: höhere Risikoleben-Summe, angepasster Hausratwert, jedes Kind einzeln bei der Kinderabsicherung. Es geht eher ums Nachjustieren als ums Neuabschließen. Wir machen mit euch einen kompakten Familien-Check.
Bei der Familienhaftpflicht und, nach Anmeldung, bei der gesetzlichen Familienversicherung in der Regel ja. Bei der Kinderinvaliditätsversicherung nicht: Jedes Kind braucht eine eigene Police, weil sie an das einzelne Kind gebunden ist. Wir zeigen euch, was mitläuft und was ihr ergänzen müsst.
Mit jedem Kind steigt der Bedarf, weil mehr Menschen vom Einkommen abhängen und die Versorgungsdauer länger wird. Eine verbreitete Orientierung bleibt das Drei- bis Fünffache des Bruttojahreseinkommens plus offene Kredite. Die passende Summe für eure gewachsene Familie berechnen wir gemeinsam.
Ja. Ein größerer Haushalt mit mehr Ausstattung bedeutet einen höheren Hausratwert. Wer die Versicherungssumme nicht anpasst, riskiert Unterversicherung, im Schadensfall wird dann nur anteilig erstattet. Eine kurze Überprüfung der Summe lohnt sich.
Fragen zu eurer Phase?
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